Aufschieberitis (Prokrastination) belastet und nagt an unserem Selbstwertgefühl. Unerledigte Aufgaben werden dann zu einem Problem, wenn wir selbst wichtige Dinge nicht anfassen und zum Abschluss bringen.
Ihre aufgeschobenen Aufgaben
Welche Aufgaben schieben Sie seit längerem auf?
Anleitung: Listen Sie alle Aufgaben auf, die Sie aufschieben. Notieren Sie den Grund und schätzen Sie den tatsächlichen Zeitaufwand.
| Aufgabe | Grund fürs Aufschieben | Zeitaufwand |
|---|---|---|
Typische Vermeidungsstrategien
Welche Vermeidungsstrategien erkennen Sie bei sich?
Strategien zum Überwinden
Wählen Sie 2-3 Strategien aus, die Sie ausprobieren möchten:
Salamitechnik
Teilen Sie große Aufgaben in kleine Teilschritte. Jeder kleine Schritt ist ein Erfolg!
Beispiel: Steuererklärung → 1. Belege sammeln, 2. Sortieren, 3. Formular öffnen, etc.
5-Minuten-Methode
Nehmen Sie sich vor, nur 5 Minuten an der Aufgabe zu arbeiten. Meist arbeiten Sie dann weiter!
Belohnung einplanen
Stellen Sie sich eine konkrete Belohnung in Aussicht. Was gönnen Sie sich nach Erledigung?
Ziel aufgeben
Manchmal ist es besser, ein Ziel konsequent aufzugeben, statt es ständig aufzuschieben!
Routinen einführen
Machen Sie regelmäßige Aufgaben zur Gewohnheit. Routinen gehen leichter von der Hand.
Delegieren
Können Sie die Aufgabe an jemand anderen abgeben? Fragen Sie nach fairer Arbeitsteilung!
Kombinieren
Verbinden Sie eine unangenehme Aufgabe mit einer angenehmen (z.B. Putzen + Lieblingsmusik)
Ermutigender Dialog
Sprechen Sie sich Mut zu: "Ich kann das schaffen!" "Es ist nicht so schlimm wie ich denke!"
Ihr Aktionsplan
Welche Aufgabe packe ich JETZT an?
Welche Strategie nutze ich dafür?
Wann fange ich an? (Konkrete Uhrzeit!)
Meine Belohnung nach Erledigung:
Automatisch gespeichert
Wichtige Erkenntnis
Viele als unangenehm empfundene Arbeiten benötigen weniger Zeit, als wir glauben. Das Maß der erforderlichen Anstrengung wird häufig überschätzt. Durch das Aufschreiben wird uns dieses Missverständnis bewusst und wir können realistischer planen.